Dienstag, 28. Februar 2006
Die ersten Vogelgrippe-Meldungen auf Rügen haben es mal wieder ans Licht geführt. Das Krisenmanagement in Land, Kreis und Bund lässt definitiv zu wünschen übrig. Das erkennen sogar unsere Politiker und während sich die einen der Einfachheit halber den Buhmann zuschieben und Versäumnisse vorwerfen, fordern andere ein besseres Krisenmanagement, um Szenarien wie auf Rügen künftig zu umgehen. Unklare Zuständigkeiten, Kompetenzgerangel, unkoordinierte Einsätze und weitere schwere Pannen im Zuge der ersten Vogelgrippe-Fälle in Deutschland, veranlassen Landwirtschaftsminister Seehofer (CSU) über eine Neuverteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Länder sprechen zu wollen. Laut Seehofer hätte der Landkreis Rügen im Vogelgrippe-Alarm anders agieren müssen. Der Amtsleiter von Rügen wies diese Kritik zurück und bemängelte wiederum „Ohnmachtsbürokratie“ und ein langsamer Draht zu Entscheidungsträgern. Ein langsamer Draht zu Entscheidungsträgern? Mangelhafte Kommunikation??? Ok...in diesem Fall kann man also ganz klar sagen, dass das Krisenmanagement und die Kommunikation versagt hat. Und das offensichtlich nicht nur einseitig! Doch wie sieht es mit Krisenmanagement in bezug auf die Kommunikation mit besorgten oder betroffenen Bürgern aus? Wurde das eingerichtete Bürgertelefon den Umständen angemessen umgesetzt? Wurden eingehende E-Mails zeitnah beantwortet? Wie haben Anrufer die Informationen, welche sie über das Krisentelefon erhalten haben wahrgenommen? Nicht nur die Vogelgrippe erfordert gut umgesetztes Krisenmanagement, auch andere Vorfälle und/ oder Katastrophen können eine Welle notwendiger Maßnahmen erfordern. Doch wie sind Landkreise, Kommunen oder Städte auf den Ernstfall vorbereitet? Können Krisentelefone (Bürgertelefone) umgehend implementiert werden? Welche Mitarbeiter sind sowohl kommunikativ als auch inhaltlich in der Lage, Anrufe in Krisensituationen und Katastrophenfällen anzunehmen? Sind die Mitarbeiter über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt? Kann mit Emotionalität , Ängsten und Aggressionen der Anrufer angemessen umgegangen werden? Uiuiui...so viele Fragen! Sollte mich jemand vermissen, ich bin mal kurz weg, um zu telefonieren...mit dem Bürgertelefon! Dort wird man mir vielleicht die Antworten auf meine Fragen geben können...oder sich von uns helfen lassen, auch in Krisensituationen konstruktiv kommunizieren zu können. Am Telefon ebenso wie per E-Mail!
Mittwoch, 22. Februar 2006
Neulich im Freundeskreis erwischte mich doch eiskalt die Frage einer besorgten Mutter, wie man das Internet kindersicher machen könnte, da die entsprechende Tochter der Familie so langsam auf den Geschmack gekommen ist, und mehr und mehr Zeit im Internet verbringen möchte. Durch diese eine Frage entstand eine rege Diskussion über Sinn und Unsinn bestimmter Schutzmechanismen, Aufklärung der Kinder hinsichtlich Pädophilie und anderer gestörten Existenzen, die im Internet ihr Unwesen treiben. Nach umfangreicher Erörterung dieses wichtigen Themas stellte sich ganz klar heraus, dass eigentlich fast alle an der Diskussion beteiligten Eltern zwar überzeugt waren, Ihre Kinder entsprechend aufgeklärt, und auf Gefahren des Internets, sowie insbesondere Gefahren sogenannter Chatrooms hingewiesen zu haben. Das Vertrauen in die eigene Erziehung ist gross. Aber realistisch betrachtet musste zugegeben werden, dass kein Elternteil abschätzen konnte was das Kind tatsächlich macht, wenn es zwischendurch für zwei Stunden vor dem Rechner sitzt. Welche Seiten werden aufgerufen, welche Chats benutzt...??? Wissen Sie es? Sind Sie sich ganz sicher? So überzeugt sollten Sie besser nicht sein! Neben der unausreichenden Kontrolle der Online-Aktivitäten erschwert mangelndes Vertrauen der Kinder dazu, dass Erlebnisse im Internet für sich behalten werden. Dazu eine Pressetext-Meldung: Eine aktuelle australische Studie von ninemsn und NetAlert beweist, dass die Mehrheit der Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren ihre Onlineaktivitäten vor den Eltern lieber geheim hält. Während sich die ältere Generation offenbar in Sicherheit wiegt und die Mehrzahl der Erziehungsberechtigten angeben, den Medienkonsum ihrer Kinder bewusst zu kontrollieren und zu steuern, scheinen dies die Teenies ganz anders zu beurteilen: So behaupteten 71 Prozent der befragten Eltern, ihre Kinder würden das Internet für ernsthafte Recherchezwecke nutzen, während nur 23 Prozent der Jugendlichen dies bestätigten. "Bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren hat der Elternteil jedenfalls kaum noch eine Chance auf Einflussnahme und durch die eigene Unwissenheit sind die Eltern gezwungen, ihren Kindern zu vertrauen", so Medienpädagogin Ingrid Geretschlaeger gegenüber pressetext. Stolze 42 Prozent der Teenies gaben offen zu, dass sie sich Inhalte aus dem Netz ziehen, die sie lieber vor den Eltern geheim halten würden. 63 Prozent gestanden den Download von Musik und Filmen ohne elterliche Erlaubnis. Da regt es fast zum Schmunzeln an, dass im Gegenzug 84 Prozent der befragten Eltern behaupteten, mit ihren Kindern gemeinsam ins Netz einzusteigen. So scheint die Erziehergeneration einem Wunschdenken verfallen zu sein bzw. ist sie nicht ganz aufrichtig, wenn es um das Internet-Nutzungsverhalten des Nachwuchses geht. "Eltern wollen ja auch nicht zugeben, dass sie keinen Einblick haben und sie überschätzen die Kompetenzen der Jugendlichen, weil sie selbst nicht bescheid wissen", erklärte Geretschlaeger.
Für 80 Prozent der Eltern gäbe es festgelegte Regeln für die Web-Nutzung der Teenies, wohingegen nur 69 Prozent der Jugendlichen überhaupt darüber informiert seien, dass Regeln existieren. Zudem befinden sich laut Studie über 50 Prozent der Eltern in technischen Fragen kompetenter als die eigenen Kinder. Nach Ergebnissen der Studie stehen die Kids dem Internet auch weitaus argloser gegenüber als ihre Eltern. 40 Prozent sehen kein Problem darin, sich mit jemandem aus einem Chat zu treffen und nur zwölf Prozent würden in einem solchen Fall zuvor die Eltern informieren. Und dabei stellt genau für diese eine solche Situation den absoluten Internet-Horror dar. Die Organisatoren der Studie sehen die auseinander klaffenden Ergebnisse der beiden Generationen als dringendes Signal für eine bessere Kommunikation zwischen Eltern und Kindern.
Und? Sind Sie sich immer noch sicher, was ihr Kind im Internet treibt????
Montag, 20. Februar 2006
Das Google eine der einflussreichsten Marken der Welt ist, hat sich ja mittlerweile nicht nur herumgesprochen, sondern ist für alle, die sich mit dem Internet genauer beschäftigen, sowie eins und eins zusammenzählen können, auch ohne entsprechende Promotion bekannt. Dass Google nicht nur Einfluss, sondern auch Rückgrat hat, stellt der Suchmaschinenriese in letzter Zeit mehr und mehr unter Beweis. So weigert sich der Konzern Meldungen zu Folge trotz Klage der US-Regierung, Informationen zum Suchverhalten der Google-Nutzer zu veröffentlichen, bzw. für behördliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Die US-Regierung erhofft sich dadurch, Kinderpornographie gezielter bekämpfen zu können. Während AOL , Yahoo und weitere Suchmaschinen, der Herausgabe dieser Nutzerdaten offensichtlich vorbehaltlos zustimmten, stellt Google den Sinn dieser Datenweitergabe ganz klar in Frage. Wacker, wacker! Muss man schon sagen! So manch ein Mitmensch würde sich spontan mit Diarrhoe im Keller verstecken, wenn er von jemandem wie der US-Regierung verklagt werden würde. Man hört dementsprechend nicht oft davon, dass jemand ausreichend „Mors in der Büx“ hat und sich „erdreistet“, der US-Regierung die kalte Schulter zu zeigen. Seinen Standpunkt vertritt Google in einer 25-seitigen Niederschrift und stellt dabei ganz deutlich heraus, dass die Privatsphäre der Google-Nutzer zu schützen sei. Dies stösst, wie kann es auch anders sein auf offene Ohren diverser Bürgerrechtler, bietet allerdings auf der anderen Seite eine ordentliche Portion Zündstoff für hitzige Debatten um Sinn und Zweck der Datenspeicherung. Es bleibt abzuwarten, wie die US-Regierung nun auf die Stellungnahme reagieren wird, doch eines möchte ich an dieser Stelle völlig wertfrei an Google adressieren: Bitte bitte liebes Google, auch wenn Du Mr. Bush nicht alles sagen möchtest, mir kannst Du Deine Statistik der monatlichen Suchbegriffe doch ruhig zusenden, oder???
Freitag, 17. Februar 2006
...jeder Webseiten-Betreiber sollte sich regelmässig eine statistische Auswertung seiner Besucherzahlen zu Gemüte führen.
Diese Auswertungen können hilfreich bei der Erarbeitung neuer Strategien sein. Doch nicht nur das; denn diese Auswertungen sind unter anderem oft auch Anlass für ein schallendes Gelächter! Oder würde es Sie nicht wundern, Besucher über die Begriffe "nackig", "Pusemuckel" oder "Grünkohl" erhalten zu haben, obwohl Sie eigentlich zu anderen Themen berichten, als über nackt gegessenen Grünkohl in Pusemuckel?
In diesem Sinne wünschen wir ein entspanntes Wochenende und interessante Statistiken! P.S.: Vielleicht sollten wir unsere Ausdrucksweise doch ein bisschen überdenken.......
Donnerstag, 16. Februar 2006
Die erste Woche unserer Aktion „Spamfriedhof“ ist schon fast vergangen und wir sind überrascht, wie viele fleißige Leser sich bereits die Zeit genommen haben, ihre E-Mail-Accounts zu entrümpeln und Spam an die Adresse spamfriedhof@googlemail.com weiterzuleiten. Zunächst ein großes Dankeschön an alle, die sich an der Aktion beteiligen und uns somit die Möglichkeit geben, das leidige Thema Spam genauer unter die Lupe zu nehmen. Nicht, dass wir uns beschweren möchten, selbst zu wenig Spammails zu erhalten...so ist es leider nicht! Natürlich erhalten auch wir unerwünschte Werbe-E-Mails, Kettenbriefe und Phishing-Mails, doch vielleicht findet sich in der Inbox des ein oder anderen Blog-Lesers ein besonderes "Spam-Schätzchen", welches es wert ist, offiziell durch uns begraben zu werden. Die ein oder andere Spam-Mail, die bei uns eingegangen ist, hat uns zwischenzeitlich vor Lachen „Pipi in die Augen“ getrieben. Demnach nicht Tränen der Verzweiflung, sondern Tränen aus reiner Belustigung. Es ist ja teilweise wirklich schier unglaublich, was einem E-Mail-Nutzer so tagtäglich via Spam zugemutet wird.... Wir werden zu gegebener Zeit die „Greatest Hits of Spam“ in unserem Blog veröffentlichen. Bitte schickt uns weiterhin so fleissig den Ballast Eurer Postfächer...denn unsere Aktion läuft natürlich weiter! Und für alle, die sich gern etwas näher mit dem Thema Spam befassen möchten, empfehlen wir einen Blick in die Schweiz zu Bloggingtom, der ebenfalls den Kampf gegen Spam aufgenommen hat, und in einem „Selbstversuch“ überprüft, wie betroffene Provider mit Spammeldungen umgehen.
Mittwoch, 15. Februar 2006
Kommunikation ist doch etwas Feines....wenn man es denn auch beherrscht all das auszusagen, was man denn beabsichtigt! Nicht selten sind Gedanken „inkompatibel“ mit dem, was den Adressaten erreicht. Sei es verbal oder in einer E-Mail. Ich denke kaum jemand kann sich davon freisprechen nicht auch selbst das ein oder andere Mal nach dem passenden Wort zu suchen. Dieses Phänomen lässt sich nicht nur bei dem „kleinen Mann“ sondern auch- und in Zügen gerade erst recht- bei Personen des öffentlichen Lebens beobachten. Ja, selbst ein Edmund Stoiber beherrscht es, viel zu reden, ohne etwas zu sagen. So entdeckten wir bei Mario Sixtus ein Paradebeispiel für unsinnige Kommunikation aus dem Munde des bayerischen Landesoberhauptes. Hier finden Sie den entsprechenden Mitschnitt aus der Rede (mp3), die Herr Stoiber bei einem Neujahrsempfang der Münchener CSU gehalten hat. Sven Scholz veröffentlichte in seinem Weblog zusätzlich die Rede in schriftlicher Form, wobei einige "äähs" jedoch ausgelassen wurden, um den Text ...na sagen wir mal "verständlicher" zu halten! “Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug - zehn Minuten schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, daß zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden - Wenn Sie vom Flug- äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München - das bedeutet natürlich daß der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.?
Ein Meisterwerk der Redekunst...wenngleich auch weit entfernt von einer demagogischen Glanzleistung! Doch was lernen wir nun aus dieser Geschichte, die Herr Stoiber das Leben schrieb? Wer etwas sagen möchte, der sollte das auch tun! Aber auf direktem Wege, ob in Gesprächen oder E-Mail-Dialogen!
Freitag, 10. Februar 2006
Wir haben die Nase voll! Aber sowas von.... Sie fragen sich was unsere Nebenhöhlen streiken lässt??? SPAM! Doch EKM Consult ruft zur Gegenwehr! - Wir haben keine Lust mehr auf hoch wissenschaftliche Anti-Spam-Initiativen!
- Wir wollen kein Viagra oder furchterregende, technische „Enlargement-Maschinchen, denn wir haben dafür
noch keine Verwendung! ;o)
- Wir machen keine Geschäfte mit der Nigeria-Connection!
- Wir lassen unsere nicht vorhandenen Bankkonten und eBay-Accounts ab sofort ohne erneute Eingabe unserer PIN verrotten!
- Wenn wir eine Rolex möchten, dann kaufen wir sie uns ganz einfach bei dem teuersten Juwelier den wir auftreiben können...und ein Gucci-Täschchen für den überzüchteten Jack-Russell-Terrier des Schwippschwagers gleich dazu...
Streut Kaviar unter´s Volk, damit der Pöbel ausrutscht!!! Spam??? Na und???? Meine Oma sammelt auch alte Zeitschriften, damit ihr Wellensittich auf die Werbung pupen kann! Wir pupen auch! Auf Spam! Wir gründen den ersten Spamfriedhof nördlich des Weisswurst-Äquators! Wir bestatten Spam in angemessener Form! Würdevoll mit einem Lächeln im Gesicht! Ihr Spammer wollt uns zuspammen? Na dann macht es doch! Hier habt Ihr die Adresse, an die ihr gern schreiben dürft! spamfriedhof@googlemail.com Und Sie, lieber Blog-Leser dürfen gern Ihre überflüssigen E-Mails an die genannte Adresse schicken. Befördern Sie Ihre Spam-Mails nicht in den Papierkorb, sondern auf den Spamfriedhof, wo sie hingehören! Beteiligen Sie sich mit Ihrem Blog an unserer Aktion und nutzen Sie unseren Button!

Wir werden regelmäßig den „Spam-Bestatter des Monats“ küren! Sowie die schönsten Stilblüten aus den Spam-Eingängen veröffentlichen!
Ab sofort werden wir das Thema Spam anders verwursten, als zu jammern! Wir lassen uns nicht nur eine Backpfeife geben, sondern halten auch noch die andere Wange hin! Leute, nicht jammern! Handeln!!!!! Wo Leichen liegen muss gelüftet werden! Inbox-Entrümpelung ist angesagt!
Ab wann? Ab sofort!!!!
Mittwoch, 8. Februar 2006
Natürlich werden auch wir nicht von Spam verschont und auch uns erreichen täglich kuriose E-Mails mit Angeboten zu Viagra, drölftausend E-Mail-Adressen die zum Kauf angepriesen werden und auch das angebliche BKA beschuldigte uns bereits illegale Programme zu nutzen....ne is klar! Spam ist ärgerlich, aber folgende Betreffzeile aus einem kläglichen Versuch, Citibank-Kunden Ihre persönlichen Daten zu entlocken sorgt doch mal wieder für Erheiterung (abgesehen davon, dass wir dort kein Kunde sind):Betr.:Security Management Team of CitiBusiness Online department software update announcement.Und der Verfasser des ersten Satzes hätte neben einer Rechtschreibprüfung auch ein Atemgerät beim Tippen dabei haben sollen:
We are looking forward to your assistance and understanding and inform you about new CitiBusiness® department system updrade performed by security management team in order to protect our clients from increased online fraud activity, unauthorized account access, illegal money withdrawal and also to simplify some processes.
Dank Google hab ich natürlich auch sofort die perfekte Übersetzung für Euer Anliegen bekommen, ansonsten wüsste ich ja jetzt gar nicht was Ihr von mir wollt, liebe Spammer: Wir zu schauen vorwärts Ihre Unterstützung und Verständnis und zu informieren Sie über das neue Abteilungs-Systemupdrade CitiBusiness®, das von der Sicherheitsmanagementmannschaft, um unsere Klienten vor erhöhtem Betrugonline-Dienst, nicht autorisierter Kontozugang, ungültige Geldzurücknahme zu schützen und durchgeführt wird einige Prozesse auch zu vereinfachen.
Ach so...sagt das doch gleich...jetzt verstehe ich das erst!!!!
Liebe Leute, nehmt es uns nicht übel, aber könntet Ihr nicht einfach mit einem Satz sagen, was ihr wollt??? "Geld her" wäre eine Aussage gewesen, mit der wir etwas anfangen können, und wäre nicht minder dilletantischer gewesen, als dieser Versuch!!!
Danke ;o)
Schade nur, dass es immer noch zu viele E-Mail-Empfänger gibt, die auf diesen Schmu hereinfallen........
Das Internet ist schnell...sehr schnell...was heute aktuell ist, kann am nächsten Tag schon wieder überholt sein. Nicht ganz so schnell kann im Internet schwarzen Schafen das Handwerk gelegt werden, wenn es um Sicherheit und illegale sowie jugendgefährdene Angebote geht. Ein weiterer Schritt zur Lösung dieses Problems wird jedoch durch die neue Initiative "Deutschland sicher im Netz" gegangen, bei der künftig Beschwerden entgegengenommen werden welchen gemeinsam mit Strafverfolgungsstellen und Internet-Providern nachgegangen werden sollen. Soweit, so gut! Hoffen wir, dass durch diese Aktion ein bisschen Wallung in dieses umfangreiche Thema gelangt. Was Beschwerden in einem anderen Bereich anbelangt hat Google in den vergangenen Tagen eindrucksvoll seine Macht demonstriert und mit der flotten Verbannung der BMW-Seiten aus dem Suchmaschinenindex ein Expempel statuiert. Doch genauso fix wie Google die Seiten aus dem Index geschupst hat, sind diese nun Meldungen zu Folge wieder aufgenommen worden. Hat der bayrische Platzhirsch Glück im Unglück gehabt, Googles Wohlwollen genossen, oder wiederum seinen Einfluss geltend gemacht? Nichts Genaues weiss man nicht! Es ist jedoch schon verwunderlich, dass in diesem Fall so schnell gehandelt wird, während so mancher Handwerker nach einer Abstrafung durch Google aufgrund massiven Keywordspammings monatelang warten darf, ob und wann sich seine mittlerweile wieder brav hergerichtete Seite wieder in den Google-Suchergebnissen finden lässt. Für all diejenigen, die sich Keywordspamming und weitere schmutzige Methoden zu Nutze machen und unter Suchbegriffen wie "Bauunternehmen Pusemuckel" auf den ersten Plätzen landen, obwohl definitiv kein regionaler Bezug zu Pusemuckel besteht: Sie sind nicht BMW, auch wenn Sie vielleicht einen fahren! Ganz klar sollte ich an dieser Stelle jedoch weniger die Inhaber der entsprechenden Seiten, sondern eher die verantwortlichen Agenturen ansprechen, welche ganz offensichtlich all Ihre Kunden auf diese Art und Weise "versorgen". Somit wird nicht nur einer ganzen Branche in die Suppe gespuckt, sondern der Kunde wird langfristig gesehen durch solche Unternehmungen veräppelt. Was nützt die vorerst gute Platzierung, wenn in Kürze eine Abstrafung folgen kann und vermutlich auch folgen wird? Wurde dem Kunden geholfen? Oder ist das eine Masche um Folgeaufträge zu generieren - der Karren wieder aus dem Dreck gezogen werden muss? Unser Mitleid ist Ihren Kunden sicher, sollten Sie, lieber Leser genau dieser Sorte windiger Suchmaschinenoptimierer angehören!
Dienstag, 7. Februar 2006
Da sieht man es wieder....die E-Mail avanciert mehr und mehr zu einem Bespaßungs-Instrument. Vorbei die Zeiten, dass sie als reines Kommunikationsmedium eingesetzt wurde, um relevante Informationen auf schnellem Weg zu versenden. Ok...welche Informationen tatsächlich relevant sind, liegt ganz klar im Auge des Betrachters! Fakt ist jedoch, dass spassige Texte, Powerpointpräsentationen und Filmchen à la " ups...da ist uns doch aus Versehen das Baby in der Kloschüssel abhanden gekommen", im Internet kursieren und nahezu täglich den gemeinen E-Mail-Nutzer amüsieren. Für den Einen amüsant, kann die Masse dieser ach so nett gemeinten E-Mails aus dem Freundeskreis auch ganz schön an den Nerven kratzen. "Superlustig, musst Du UNBEDINGT lesen" oder "Muhaha, unser Büro lag heute wegen dieses Filmchens vor Lachen auf dem Boden", sind Kommentare, die wohl jeder schon einmal gelesen hat. Von den berühmten Kettenbriefen, die einem die Beulenpest, böse Schwiegermütter oder wahlweise fliegenden Weltraumherpes ankündigen, wenn man versäumt, sie an die gesamte Verteilerliste weiterzuleiten, wollen wir in diesem Fall mal besser gar nicht sprechen... Doch eines ist ganz sicher: Dieser Umstand ist der perfekte Nährboden für erfolgreiches Viral-Marketing! Denn wir sehen ja: Es funktioniert! Die E-Mails werden fleissig weitergeleitet...und so lesen vielleicht auch Sie morgen: "Hey guck mal...hat mir mein Kumpel gerade geschickt!!!"
Montag, 6. Februar 2006
Die Woche beginnt mit einer kleinen Sensation aus der Welt des Suchmaschinenbetreibers Google. Laut offiziellen Meldungen geht Google ab sofort konsequenter gegen Manipulationen des Suchmaschinenrankings vor und verbannt nun auch entsprechende deutsche Webseiten aus dem Index. Obwohl in den Richtlinien des Suchmaschinenbetreibers klar definiert wurde, dass Keywordspamming, Blind-Text und andere „Dirty Tricks“ zu einem Ausschluss aus den Suchmaschinenergebnissen führen können, sind Webdesigner und einige „unseriöse“ Suchmaschinenoptimierer von dieser Warnung bislang relativ unbeeindruckt geblieben. Und das obwohl es bereits auch möglich war, Google manipulierte Internetseiten zu melden. Wurden bislang nur manipulierte englischsprachige Webseiten aus dem Index gesperrt, arbeitet Google offensichtlich nun auch verstärkt an der Optimierung anderssprachiger Suchmaschinenergebnisse. Dass Google dabei weder auf Alter, Größe und Einfuss des Unternehmens schaut, wird daran deutlich, dass eine der ersten offiziell bekannt gewordenen Sperrung keine geringere Seite als die des Automobilkonzerns BMW betrifft. Realistisch betrachtet lässt sich unterstellen, dass BMW selbst davon nicht wirklich beeindruckt sein wird, denn vermutlich werden die meisten Zugriffe direkt erfolgen. Für kleinere Unternehmen und Online-Shops, welche den Großteil ihrer Zugriffe über die Google-Suche generieren, dürfte ein Ausschluss aus dem Google-Index jedoch einen klassischen „Genickbruch“ bedeuten. Was bleibt uns dem hinzuzufügen? Richtig so! Ganz in unserem Sinne! Endlich bewegt sich etwas in Google wilder Welt! Abgesehen davon, dass Google aufgrund nachlassender Qualität in den Suchergebnissen definitiv in Zugzwang geraten ist, können wir nur befürworten, dass „saubere“ Programmierung und aussagekräftige Inhalte einer Webseite wieder einen höheren Stellenwert erreichen. Denn mal unter uns gesagt: es ist wirklich zum Kotzen Mäuse melken, dass Mitbewerber ihre Kunden zwar ganz vorn platzieren, aber diese Platzierung nur erreichen, weil ganz offensichtlich sämtliche Methoden aus der untersten Schublade eines SEO stammen. Vielleicht kommen wir ja eines Tages dahin, dass die ersten Suchergebnisse tatsächlich auch deutlich in Verbindung zu dem Suchbegriff stehen. Licht am Horizont... oder um es mit Ozzy Osbournes Worten zu sagen: I´m just a dreamer....
Freitag, 3. Februar 2006
Du bist Deutschland wächst zum Lokalpatriotismus - mit der Kampagne „Du bist Niedersachsen“ startet FFN eine einmalige Aktion. Alle 8 Millionen Niedersachsen sind aufgefordert eine E-Mail mit Bild an den Sender zu schicken. Das Bild wird dann unter dem entsprechenden Wohnort auf der Website von FFN veröffentlicht. Der Werbespot sagt uns folgendes: Du bist Niedersachsen! Nur hier vertragen sich Sponties und Realos mit birnenförmigen Ex-Bundeskanzlern! Du bist grün! Du bist Kohl! Du bist Grünkohl! Ohne Scheiß!! Aber mit Pinkel! Wenn Dein Ja-Wort die Herzen von 8 Millionen Niedersachsen berührt hat, dann weißt Du, Du kannst noch mehr! Sing ihnen, was sie hören möchten, und brüh im Lichte! Das geht ins Mark- Terenzi ist keiner, aber Du bist Niedersachsen! Und wenn ein Prinz an den Pavillon pinkelt, dann denke: aus einem Strahl werden viele! Und aus vielen, ein ganzer Fluss! Du bist Ernst und kein dummer August! Du bist Niedersachsen! Schenke Deinem Land Deine größte Kraft und all Deine Talente, die Du aufbringen kannst! Wie eine kleine Krabbe im Meer! Das was eine kleine Krabbe vollbringen kann, kannst Du auch! Und wenn Du auf einem leckeren Fischbrötchen liegst, oder in ein´grinsenden Schlund guckst, dann denke: Du bist das Salz! Du bist die Nordsee! Du bist Niedersachsen! Aus einem kleinen Brocken wird ein Stein- und daraus ein ganzes Huder-Meer! Du bist das Steinhuder-Meer! Wenn Du anne Grenzen kommst, überwinnest Du den schönsten Teil! Du bist der Jadebusen! Egal, wo Du Dich gerade aufhältst, ohne Dich hätte Dein Leben keinen Sinn! Du bist dümmer- Du bist der See! Du bist Niedersachsen! Schickt uns Euer Foto! Klickt ffn.de Du bist Niedersachsen!
Den Werbespot und den Song finden Sie im Original auf der Internetseite www.ffn.de! Wir sind der Meinung, dass FFN einen guten Job gemacht hat! Und Sie? Hoffentlich ist der Sender der drohenden E-Mail Flut gewachsen - denn wenn die Niedersachsen etwas sind - dann heimatverbunden! Zumindest hier im Norden, in Friesland und Ostfriesland.... Also wenn Sie Niedersachsen kennen lernen wollen, gehen Sie einfach mal auf die Website und machen mit! Wir würden uns freuen, wenn Radio FFN nach dieser Aktion mal einen kurzen Erfahrungsbericht zur Bewältigung der E-Mail Flut schreiben könnte. Einfach eine E-Mail an uns...!  Wir sind nicht nur Niedersachsen, sondern wenn man dem Werbespot genau zuhört sind wir sogar der Jadebusen. In diesem Sinne - Es grüßt der Jadebusen!!!
Donnerstag, 2. Februar 2006
Fleissigen E-Mail-Schreiberlingen und Hardcore-SMS-Tippern werden wir vermutlich in diesem Blogeintrag nichts Neues erzählen, wenn wir an dieser Stelle über Emoticons berichten. Doch da wir immer wieder verblüfft sind, wieviele Internetnutzer täglich über den Suchbegriff "Emoticons" auf unsere Seiten gelangen, ist uns dieses Phänomen einen Blogeintrag wert. Nur zu gern werden Emoticons eingesetzt, um in der elektronischen Kommunikation das zu verdeutlichen, was bei so manchem aufgrund mangelnder Sprachkompetenz nicht ausgrückt werden kann. Desweiteren bedienen sich besonders Schreibfaule gern dieser kleinen Hilfsmittel aus der schriftlichen Kommunikation. Selbst wenn sie aus linguistischer Sicht durchaus in der Lage wären, einen zusammenhängenden Satz zu formulieren. Andere wiederum setzen Emoticons auch ein, weil es "in" ist, oder mittlerweile angeblich Usus. Besonders geschickte Schreiber verfügen über das Talent, Emoticons zur emotionalen Verstärkung einer Aussage einzusetzen, welche in der verbalen Kommunikation beispielsweise durch Mimik, Gestik und Betonung erreicht wird. Doch ist wirklich jeder in der Lage, Emoticons zu lesen? Kennt wirklich jeder Empfänger einer E-Mail oder SMS diese Zeichen? Durch ein Emoticon wird aus:
"Hey, Du solltest mich momentan nicht so ernst nehmen, denn das was ich Dir gerade mitgeteilt habe, ist ironisch zu verstehen"
ganz schlicht und ergreifend: ;o) Zu beachten ist in diesem Fall, dass der Anwender dieses Emoticons offensichtlich über eine nicht unerhebliche Knollennase (umgangssprachlich auch gern als "Zinken" bezeichnet) verfügt! Sie kennen Emoticons? Fein, dann sind Sie ja auch in der Lage in einer elektronischen Nachricht zwischen den Zeilen zu lesen und die Emoticons korrekt zu deuten. Denken Sie jedoch daran, dass es auch "Unwissende" gibt, bevor Sie Emoticons einsetzen. Kennen Sie denn auch Emojis? Emojis sind eine etwas neuere Form der Emoticons und schwappen derzeit als Trend aus dem asiatischen Raum in die westliche E-Mail-Kommunikation. Manga-Freunde und Anime-Fans ziehen Emojis mittlerweile den "Standard-Emoticons" vor. Doch wie sind Emojis zu deuten? Während man Emoticons "liest", in dem der Kopf um 90° nach links neigt, sind Emojis auch ohne das Risiko einer Nackenstarre "lesbar". Ein ironisches Augenzwinkern wird in der asiatischen Variante so dargestellt: (^_~) Jaja, in der elektronischen Kommunikation ticken die Uhren eben anders...man muss das Ticken nur richtig hören können... *g*
*g*, was soll denn DAS jetzt schon wieder sein?" DAS liebe Leser ist wiederum eine andere Geschichte, die wir Ihnen bestimmt auch demnächst erzählen werden! Und für all die Leser, die gern eine Auflistung mit über 2000 Emoticons, Emojis und weiteren Darstellungen hätten, bieten wir Ihnen über unser Kontaktformular an, diese gratis bei uns anzufordern.
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Kommentare
Do, 06.08.2009 15:16
Google hat eine neue Beta-Vers ion des Chrome-Browsers releas ed. Die Version 3.0.195.4 enth ält bereits die Ver [...]
Mo, 27.07.2009 21:18
Ich lese die Kommentare sehr g erne.
Do, 23.07.2009 09:49
"erst die deutschesprache lern t bevor man in irgendwelchen s hotboxen mit kommentaren umsic h wirft?" nicht schlecht [...]
Mi, 03.06.2009 15:49
In diesen Tagen erhielt ich au f wundersame Weise eine eMail eines kebemki Polokwane (Engr. ) angebl. zusammen mit s [...]
Di, 28.04.2009 10:00
Zu geil, ich finde die Leute w erden auch immer frecher um Me nschen auszunehmen, als ob man Verwandte in Afrika hät [...]